Weisheit zum Tage
Weil ich manchmal gefragt werde was den Reiz an der Streetfotografie für mich ausmacht. Nun…. „das Schöne an der Fotografie ist ja, dass man nicht fotografieren muß, wichtig ist, dass man die verpassten Gelegenheiten erkennt“.
Weil ich manchmal gefragt werde was den Reiz an der Streetfotografie für mich ausmacht. Nun…. „das Schöne an der Fotografie ist ja, dass man nicht fotografieren muß, wichtig ist, dass man die verpassten Gelegenheiten erkennt“.
Gerade eingelangt…… das werden verdammt interessante Tage 🙂
Bericht folgt……
Nun sind ein paar Tage vergangen und nach einem ernüchternden Test und der Einholung weiterer Meinungen bei Kollegen komme ich zum Ergebnis, dass dieses Objektiv zu viele Schwächen aufweist mit denen ich keinen Kompromiss machen kann. Nicht nur, dass das Objektiv 3mal größer ist als es bei Kickstarter beworben wurde und somit für meine Fototasche nicht mehr geeignet ist. Nein – auch die Qualität des Entfernungsringes ist unrund im Drehlauf, zudem ist auch die Unschärfe bei 2,9 beginnender Offenblende nicht hinnehmbar. Um ein einigermaßen erträgliches Bild zu gestalten muß man zumindest zu Blende 5,6 abblenden und da ist das berühmte Hintergrundkringeln schon nicht mehr schön abgebildet. Vielleicht habe ich ein Montagsprodukt erhalten (der fehlende Objektivdeckel läßt auch darauf schließen), aber das interessiert mich nicht mehr. Meine Geduld ist mit einem nicht antwortenden Support, Nichteinhaltung von Lieferzusagen und einer irreführenden Preisgestaltung zu sehr ausgereizt worden. Das Objektiv geht ersatzlos retour und nachdem es nun die dritte Enttäuschung bei Kickstarter & Indiegogo war werde ich mich von diesen Plattformen zurückziehen.
Das Walimex (gleich wie Samyang/Rokinon) 12mm Weitwinkelobjektiv habe ich mir schon lange abgespeichert gehabt, aber jetzt war bei Amazon ein verlockendes Tagesangebot für knapp über € 300,- und da mußte ich natürlich zuschlagen. Müssen zwar nicht, aber da ich ohnehin ein Weitwinkelobjektiv für meine geplanten Reisetrips brauche, stand die Entscheidung zwischen einem Fuji 10-24 1:4,0 OIS oder einer Festbrennweite mit 10 oder 12 mm an. Mit dem 18-55 1:2,8-4,0 R LM OIS habe ich zwar ein gutes Weitwinkelformat das auch bei Offenblende sehr gute Ergebnisse erziehlt, aber für die Feinarbeit bzw. Abbildung sehr komplexer Gebäude oder Architekturperspektiven braucht man schon mal das Eitzerl mehr. Und bis das Fuji 8-16 mal herauskommt, so lange kann ich nicht warten.
Es ist das erste rein manuelle Objektiv für meine Fuji X-Pro 2. Für die Schärfebeurteilung hilft mir das Focus Peaking der Kamera. Wichtig ist allerdings, zuvor bei der Fuji eine Menüeinstellung zu ändern, ansonsten kann nicht ausgelöst werden. Man muß im Menü den Punkt „Einrichtung“ „Tastenrad-Einstellung“ „Aufnahme ohne Objektiv“ auf „AN“ stellen. Man muß scheinbar ein „bisserl was rauchen“ um diese Menülogik zu verstehen. So sehr ich meine Fuji liebe, aber beim Menü muß ich oftmals linksrum einen Purzelbaum schlagen 🙁
Filter brauche ich mir glücklicherweise nicht extra zu kaufen, da mit einem Filterdurchmesser von 67mm ich die vom Canon 100mm 1:2,8 L IS USM Macro weiter verwenden kann.
Was macht das Walimex so hoch interessant? Zuerst mal der Preis, dann mit ca. 260 Gramm ein echtes Leichtgewicht, eine Naheinstellgrenze von 20cm und natürlich die Offenblende von 1:2,0. Die ersten Testschüsse im Wohnzimmer sind schon mal sehr interessant, wenngleich mir eine starke Vignettierung sofort aufgefallen ist, aber das kann man sicher in Lightroom heraus rechnen. Das kommende Wochenende wird also sehr weitwinkelig 🙂
Nachdem ich heuer ja so einiges am Plan habe und meine bestehenden Stative eher nur mit Scheibtruhen (in meinem Fall eher ein umgebauter Kinderwagen) befördert werden können, war ich nun auf der Suche nach einem geeigneten Reisestativ. Die Anforderungen daran sind erwartungsgemäß: Leicht, kleines Packmaß, stabiler und schwingungsfreier Stand, zumindest brusthoch und mit Klickverschlüssen (Hebel-Arretierung der Beine). Meine 1. Wahl fiel dabei auf das günstige Zomei Q555. Es hat besagte Klickverschlüsse und ausgefahren ist es 160cm hoch. Was ich aber unterschätzt hatte sind die 45cm Packmaß und dadurch klobige an der Tasche hängende 1,4kg. In Summe ein gutes und preisgünstiges Stativ, aber nicht ultimativ für das geeignet was ich damit vor habe. Immerhin wird es mich nun immer wieder den ganzen Tag begleiten und nur im Bedarfsfall benötigt werden. Wenn man etwas permanent braucht (er)trägt man es ja lieber aber den ganzen Tag schleppen und vielleicht doch nicht brauchen, da schaut man die Sache dann schon mit anderen Augen an. Auch würde meine Entscheidung sicher auf andere Stative fallen, sollte ich eines für Landschafts-, Tier- oder Makrofotografie suchen. Das tue ich aber nicht, ich suche eines für die Stadt und auch nur zur Nutzung meines Leichtgewichtes Fuji X-Pro2. Da gelten andere Anforderungen wie kurzes Packmaß, schmaler aber sicherer Stand, schneller Auf- u. Abbau und natürlich ein niedriges Gewicht. Als weiteres aber nicht unwesentliches Merkmal möchte ich auch eine gewisse Unauffälligkeit in den Beschreibungstext mit einfließen lassen.
Leider fand ich kein weiteres Stativ mit Klickverschlüssen die eine Höhe von 160cm schaffen. Somit mußte ich einen Kompromiss eingehen und so habe ich mir nun 2 weitere Stative ausgesucht und diese sind heute eingetroffen. Es handelt sich hierbei um Weiterlesen →
Da ich nicht der Einzige in meinem Bekanntenkreis bin der das Gefühl hat als wäre das Jahr sowas von ruck-zuck vergangen, bin ich leider auch noch nicht in richtiger Weihnachtsstimmung, aber Grund zur Freude habe ich mehr als genug. Ich habe Unmengen viel gelernt und ich habe mit der Fuji eine Kamera gefunden die meinen Blick sehr gut interpretiert. Durch sie (und meinen Freund Markus) bin ich auf die Straße gegangen und nun läßt sie mich nicht mehr los. Das neue Jahr 2017 wird in dieser Hinsicht enorm spannend werden.
Was mich besonders freut ist die tägliche und steigende Anzahl der Besucher auf meinen Seiten. Das ermutigt mich noch mehr an mir zu arbeiten und weitere Rubriken zu überdenken. Das wundervolle Feedback und der kritische Austausch in diversen Fotoforen hilft mir meinen Blick zu schärfen und auch kleine aber feine Erfolge zu genießen. So auch wieder mit einem Startbild auf der Model-Kartei. Diesmal mit der bezaubernden Petra als Engel – der sie auch wirklich ist 🙂
Wer noch einen Tipp sucht um in eine gute Stimmung zu verfallen, dem möchte ich das Video mit dem Medley meiner momentanen Lieblingssängerin Kirstin Maldonado (von PENTATONIX) ans Herz legen. Wer danach nicht breit lächelt ist ein Grinch!
Und wieder ein Produkt dessen Aufmerksamkeit mich erregt (positiv gemeint). Es handelt sich hierbei um ein XXXL Hochstandstativ der Firma Megaview. Heutzutage ist es bereits wg. gesetzlicher Einschränkungen nahezu unmöglich mit Drohnen Bilder aus etwas höheren Perspektiven heraus aufzunehmen. Schon gar nicht bei Veranstaltungen oder z.B. mitten in der Stadt. Hier kann man nun mit einem Stativ der Version „Easy“ das ca. 7 Meter in die Höhe geht Abhilfe schaffen. Da die neueren Kameras ohnehin schon mit Smartphones oder WiFi-fähigen Geräten ferngesteuert werden können ist dies in Kombination einer leichten Kompaktkamera überhaupt kein Problem mehr – schon gar nicht mit einer Fuji. Eine Hochzeitsgesellschaft formatfüllend von oben aufnehmen? Ein Gebäude für eine Immobilienseite interessant gestalten? Ein Straßenfest über die Köpfe der Menschen hin festhalten? Eine Häuserfront architektonisch und verzerrungsfrei Weiterlesen →
Heute ist diese famose Brennweite endlich angekommen. Wir reden hier von dem wahren 35 Millimeter Objektiv – bezogen auf ein Kleinbildformat.
Das Fujinon XF 23 mm f2.0 R WR wiegt nur 180 Gramm und passt noch locker in meine Fototasche. Es ist von der Haptik her wie das XF 35 mm f2.0 R WR zu beurteilen, der Autofokus ist leise und recht flott, der Blendenring schnurrt und der manuelle Eingriff in den Schärfebereich ist wie gewohnt sehr praxisbezogen.
Die ersten Bilder aus und in der Küche haben ein verzerrungsfreies Bild gezeigt, aber der echte „Testlauf“ muß dort gemacht werden, wofür ich diese Linse angeschafft habe……. auf der Straße!
Eines ist somit gewiss: Fortsetzung folgt………..
Ich weiß nicht mehr wie oft ich heuer schon angesprochen wurde ob ich mir denn eine digitale Mittelformatkamera kaufen möchte sofern eine am Markt erscheinen würde. Ich habe darauf immer geantwortet, dass da schon alles passen müsste.
Ich bin kein Hasselblad-Typ, daher kam für mich die X1D nicht in Frage und auch die Pentax 645z war preislich zu hoch – obwohl ich dies sicher auch schon bei Canon ausgegeben habe. Ein digitales Rückteil für meine Mamyia RZ67II wär schon interessant gewesen aber auch nicht Fisch und nicht Fleisch. Beide Kameras sind sicher sehr gut, aber der Funke ist nicht – wie man so schön sagt – rüber gesprungen.
Bei der Fuji GFX 50s ist das nun etwas anders. Der Funke sprüht und sprüht! Zudem habe ich mit der X-Pro2 ja eine neue Liebe gefunden und wenn die GFX 50s hält was sie verspricht kann das nur eine noch größere Liebe werden, schon alleine des Gewichts wegen 🙂
Die spiegellose Mittelformatkamera erscheint zum Glück erst Anfang 2017. Bis dahin kann ich mir das alles ja nochmal ordentlich durch den Kopf gehen lassen.
Bisher bekannte Spezifikationen:
Ich habe einige Monate lang nach einem Kameragurt für meine Fuji X-Pro2 gesucht und bei verschiedensten Herstellern recherchiert. Wenn man in den Suchmaschinen Kameragurt, Kameragriff oder Handschlaufe eingibt erhält man eine Unmenge an Ergebnissen. Aber entweder ist das Band zu verspielt oder mit einer Unzahl von Verstellmöglichkeiten versehen, oder so zu befestigen, dass die Zusatzbänder und Gewindeschrauben fast größer sind als die Kamera selbst oder die Verarbeitung schaut schon auf den ersten Blick recht zweifelhaft aus.
Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ich auf die japanische Marke Artisan & Artist aufmerksam wurde. Der Premiumanbieter für Kamerazubehör erzeugt Taschen und Kameragurte. Ich verschaffte mir einen kurzen Überblick über die Produkte und entschied mich relativ rasch für den ACAM 102, Weiterlesen →
Ich habe im Juni die bezaubernde, mittelalterliche und unter UNESCO Weltkulturerbe stehende tschechische Stadt Krumau an der Moldau nahe Budweis besucht und zum 30. Jubiläum das Fest der fünfblättrigen Rose – Slavnosti Petiliste Ruze – intensiv erleben dürfen.
Man wird in die Zeit der Renaissance und der Herrschaft der letzten Rosenbergs zurückversetzt. Die ganze Stadt ist ein Fest, überall wird auf mittelalterlichen Instrumenten Musik gespielt, Gaukler amüsieren in fantastischer Weise das bewundernde Publikum, in kleinen Seitenstraßen bis großen Marktplätzen spielt sich das Leben ab und man taucht durch historische wirklich authentisch gemachte Handwerksmärkte ein sodass man aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt. Wie ein kleines Kind habe ich die vielen Eindrücke aufgesaugt Weiterlesen →